Jerome Höfer im Interview

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Spätestens seit SHOOTO KINGS I ist der Name in aller Munde: Jerome Höfer. Der junge Mainzer aus der Erfolgsschmiede „Suum Cuique“ von „Chef“ Matthias Werner lieferte sich eine unvergessliche Ringschlacht mit Igor Montes vom Stallion Cage und gewann durch Armbar. Nun stand Höfer wieder bei SHOOTO KINGS im Ring, dieses Mal gegen den ebenfalls siegreichen KO Spezialisten Michel Röge vom Team R-Grip aus Amsterdam. Und wieder konnte der Mainzer überraschen und holte sich einen weiteren Submissionsieg in Runde 1 gegen den hoch favorisierten Shooto Europameister von 2013. Wir haben uns mit Jerome auf ein kleines Intverview verabredet und wollten wissen, wie er den Kampf sieht, wie seine Vorbereitung verlief und vor allem welche Pläne der junge Mainzer in naher Zukunft hat. Voila!

Kakutogi: Hallo Jerome. Nach Deinem Sieg über Igor Montes (Stallions Cage) bei der Debüt Veranstaltung von Shooto Kings im Mai – den viele als „Fight of the Night“ gesehen haben – bist Du nun am letzten Samstag dem ebenfalls siegreichen Holländer Michel Röge (R-Grip Gym Amsterdam/Holland) gegenüber gestanden. Soweit wir informiert sind, hast Du gegen Michel schon letztes Jahr im Halbfinale der Shooto Europameisterschaften gekämpft. Wie ist der Kampf letztes Jahr bei den Amateuren in Holland verlaufen?

Jerome Höfer: Hi Peter, den Kampf habe ich ganz klar durch konditionelle und nicht genügende Vorbereitung verloren. Zu dem Zeitpunkt war mir das Kämpfen noch nicht so wichtig bzw hat es mir noch nicht so viel Spaß gemacht.

Kakutogi: Nun hast Du Deine „Revanche“ in einem Profikampf bekommen. Wie hast Du im Vorfeld die Möglichkeit gesehen, nochmals gegen Röge zu kämpfen?

Jerome Höfer: Ich wusste gar nicht bzw habe komplett vergessen dass ich gegen ihn schon einmal angetreten bin. So habe ich mich ganz normal auf den Kampf vorbereitet.

Kakutogi: Schildere uns den Verlauf des Kampfes vom letzten Samstag einmal ganz subjektiv aus Deiner Sicht.

Jerome Höfer: Ich war ehrlich gesagt vor dem Kampf sehr aufgeregt. Da ich wusste das Michel seine letzten beiden Kämpfe durch K.O gewonnen hatte, hatte ich schon einige Bedenken. Aber mein Trainer Matthias Werner hat mich sehr gut mental vorbereitet, daher war ich im Ring relativ gelassen. Ich war überrascht das Michel mich nicht massiver im Stand bedrängte. Somit konnte ich meinen Kampfstil gut durchsetzten. Während des Kampfes hatte ich permanent das Gefühl alles unter Kontrolle zu haben. Von dem schnellen Ende war ich allerdings sehr überrascht. Ich glaube Michel hat seine Fähigkeiten nicht voll ausgeschöpft.

Kakutogi: Bei Shooto Kings stehst Du nun mit zwei Siegen aus zwei sehr guten Kämpfen ungeschlagen da. Willst Du jetzt die Möglichkeit nutzen und versuchen bei anderen Labels attraktive Kämpfe zu bekommen? Wie sehen Deine Pläne für die Zukunft aus?

Jerome Höfer: Konkrete Pläne für die Zukunft habe ich nicht. Ich finde SHOOTO ist ein sehr gutes Label, und da möchte ich auch weiterhin Kämpfen. Natürlich stehe ich anderen Veranstaltungen offen gegenüber, aber wenn ich die Wahl habe würde ich mich immer für eine Peter Angerer Veranstaltung entscheiden. In nächster Zeit stehen mir berufliche Veränderungen bevor, daher weiß ich noch nicht wie es ab dem 1.01.15 Sportlich bei mir weitergeht. Bis dahin stehe ich aber natürlich für weitere Kämpfe zur Verfügung.

Kakutogi: Mario Stapel ist momentan der Champion in Deiner Klasse. Siehst Du Dich selbst in der Position ihn um den Titel heraus zu fordern?

Jerome Höfer: Nein das kann ich mir im Moment noch nicht vorstellen.

Kakutogi: Mit Deiner Performance bei Shooto Kings, der Ausstrahlung über einen weltweiten Livestream und der Pressearbeit werden nun immer mehr Leute auf Dich aufmerksam. Wie gehst Du damit um? Ist es Dir eher unangenehm oder gefällt Dir das?

Jerome Höfer: Ich werde in letzter Zeit häufiger auf meine Kämpfe angesprochen. Natürlich macht mich das ein wenig stolz. Mich motiviert das sehr mich weiter zu verbessern den ich finde das ich noch ganz am Anfang stehe.

Kakutogi: Jerome, wir danken Dir für dieses kurze Interview und gratulieren Dir nochmals zu Deinem Sieg. Die letzten Worte gehören Dir!

Jerome Höfer: Ich möchte mich Herzlich Bedanken bei meinen Trainern: Matthias, Harry und Patrick und meinen Trainingskollegen die mich zu dem gemacht haben was ich heute bin, aber auch meiner Mutter die immer meine Trainingskleidung wäscht und immer meine Extra wünsche bei der Ernährung beim Kochen beachtet

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