Japan Blog Teil 1 "Fight for Peace 4"

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von Peter Angerer

ikebukurodreamteamHabe ich es schon erwähnt? Wir sind in Japan! Wir, damit meine ich meinen „Scheffe“ Bruno Rico und Kristin „Hannya“ Handel. Am Mittwoch machten wir uns via Moskau auf den Weg nach Tokyo, dem Nabel des Kampfsports. Nach einer fast 24stündigen Reise kamen wir gestern Nachmittag total übermüdet aber überglücklich auf dem Narita Airport an und wurden dort von Makoto Seshime vom Shidokan Hombu in Empfang genommen. Und wir mussten schnell wieder lernen, in anderen Dimensionen zu denken. Alleine die Fahrt vom Flughafen zum Hotel im berühmten Stadteil Ikebukuro dauerte über 3 Stunden! In einer Stadt mit mehr als 30 Millionen Einwohnern kann es halt schon mal dauern…

Erst einmal eine Dusche, ein kurzes Nickerchen und dann los, noch etwas zu Abend zu essen. Das war eigentlich schon unser ganzer Tagesablauf für Donnerstag. Ach ja, und noch einen Kampf vor dem Kampf anfangen. Meine bescheidene Erkältung hat sich dazu entschieden, während des Fluges immer schlimmer zu werden und sitzt mir mittlerweile echt im Genick. Egal, Medizin habe ich dabei, pack mich immer schön warm ein und seit gestern hat es sich zumindest schon mal nicht mehr verschlimmert… Positiv denken ist angesagt!!!

Der Freitag, also heute, war einfach rundum nur der Hammer! Wir haben (verständlicherweise) bis Mittags um 12 geschlafen und direkt nach dem Aufstehen ging es ab nach Ueno, einer wirklich lebhaften Einkaufsmeile in Tokyo. Die einzelnen Stadtteile hier sind größer als unsere Großstädte und man merkt, dass hier wirklich das Leben pulsiert. Nachdem wir unsere Einkäufe und ein tolles Mittagessen hinter uns hatten, ging es direkt weiter zu den Tempel und Sehenswürdigkeiten in Asakusa. Die Eindrücke, die wir dort wieder sammeln durften, waren wieder einmal unvergesslich und einzigartig.

Als wir heute Abend dann ins Hotel zurück kamen wurden wir schon von Makoto Seshime erwartet, der uns überraschender Weise zum Abendessen mit Ryuji Murakami, einer japanischen K1 Legende der 90er Jahre, abholte. Dort wurde dann zusammen mit anderen K1 Fightern, wie Kenichi Sato und Toru Oishi, gefeiert, gegessen, getrunken und vieeelll gelacht. Murakami Shihan bescherte uns einen unvergesslichen Abend, für den ich ihm nur immer wieder danken kann.

Mittlerweile ist es halb eins Nachts bei uns in Japan und ich lade gerade noch die Bilder des heutigen Tages auf der Facebook Seite von YAMATO hoch. Jetzt heißt es dann ab ins Bett, denn morgen geht es noch kurz in die Sauna und danach zum offiziellen Wiegen.

Liebe Grüße an alle in der Heimat! Wir hören uns morgen wieder!

 

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