florianlenz“Gods of War” am gestrigen Samstag in der Baumholder Event Arena hatte arg zu knabbern. Kurzfristige Ausfälle ließen die Fightcard auf 8 Begegnungen zusammen schrumpfen und angesichts des guten Wetters und dem Highlight GMC 4 in Herne kamen auch bei weitem nicht so viele Zuschauer, wie erhofft. Dennoch kann man Veranstalter Eric Jewel zum “Neuanfang” bei Gods of War 9 nur gratulieren. Alle acht Kämpfe zeigten tollen Sport, die Kämpfer wurden gut betreut und genossen einen professionellen Ablauf einer guten Organisation. Auch vom German Top Team in Reutlingen waren zwei Fighter am Start. Benjamin Nüßle traf im Co-Main Event auf den Franzosen David Bear. Im Stand setzte Nüßle die besseren Treffer, bis er von Bear runtergebracht wurde. Aus der Guard arbeitete der Reutlinger ständig auf seine Triangle hin, doch Bear hatte eine gute Postur und konnte das verhindern. Vereinzeltes Ground and Pound brachte Bear keine Vorteile, bis er wieder aufstehen konnte und aus dem Stand eine krachende Rechte auf den am Boden liegenden Nüßle platzieren konnte, die dem Reutlinger die Nase brach. Bear setzte noch mit vereinzelten Schlägen nach, bis Nüßle aufgab, da er durch die starke Blutung seiner Nase nicht mehr atmen konnte.

Sein Teamkamerad Florian Lenz lies gegen die Nr. 8 der German Top Ten Travis Romleski dagegen nichts anbrennen. Romleski attackierte kurz, sprang in die Guard und holte so Lenz nach unten, der sich von da an in seinem Element befand. Beim Guardpass in die Mount versuchte Romleski durch “die Hintertür” zu entkommen, gab dem Reutlinger den Rücken und wollte sich rausschieben, als Lenz die Situation blitzschnell erkannte und eine Reverse Triangle ansetzte, die Romleski nach wenigen Sekunden keine andere Wahl ließen, als abzuklopfen. Bereits nach 2:08 Minuten in Runde 1 holte sich der Reutlinger in seinem zweiten Profikampf seinen zweiten Submissionsieg in Runde 1. Romleski blieb noch über eine Minute benommen am Boden liegen und konnte sich nach dem Kampf an nichts mehr erinnern.

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